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Diakonweihe für Mike Hottmann

Als Diakon möchte Mike Hottmann Menschen in ihrem Glaubensweg begleiten

Durch Handauflegung und Gebet weihte Weihbischof Matthias König drei Männer zu Diakonen. V.l.n.r.: Diakon Andreas Todt, Diakon Lambertus Stallein, Weihbischof Matthias König, Diakon Mike Hottmann. Foto: Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn

Mike Hottmann, der im Rahmen der akademischen Jahresfeier der Theologischen Fakultät Paderborn im Oktober 2020 als Magister der Theologie seine akademische Ausbildung abgeschlossen hat, empfing am 24. April 2021 um 10.30 Uhr in der Universitäts- und Marktkirche die Weihe zum Diakon. Weihbischof Matthias König weihte im Auftrag von Erzbischof Hans-Josef Becker die beiden Priesteramtskandidaten Mike Hottmann und Andreas Todt zu Diakonen, Lambertus Stallein wurde zum Ständigen Diakon geweiht. Erstmals im Erzbistum Paderborn empfingen Priesteramtskandidaten und Kandidaten für den Ständigen Diakonat in einem gemeinsamen Gottesdienst das Weihesakrament. Die Angehörigen der Theologischen Fakultät gratulieren Mike Hottmann herzlich zu diesem wichtigen Schritt und wünschen ihm und auch den beiden anderen neuen Diakonen Gottes Segen auf dem weiteren Weg.

Die beiden Seminaristen Hottmann und Todt seien auf dem Weg zur Priesterweihe, die jetzt bevorstehende Weihe zum Diakon sei eine Wegstation zu diesem Ziel, erläutert Regens Monsignore Dr. Michael Menke-Peitzmeyer als Leiter des Erzbischöflichen Priesterseminars Paderborn. Durch die Feier des Gottesdienstes mit der Diakonenweihe in der Paderborner Markt- und Universitätskirche werde ein Bezug zum Erzbischöflichen Priesterseminar und zur Theologischen Fakultät Paderborn hergestellt, sagt Subregens Matthias Klauke. „So ist der Brückenschlag zu den theologischen Ausbildungsstätten gegeben. Zugleich rücken die Kirchengemeinden und Pastoralen Räume im Erzbistum Paderborn in den Blick, in denen die Diakone ihren Dienst tun.“ Der „Dienst am Nächsten“ sei das Markenzeichen eines Diakons. Ein Diakon sei insbesondere dazu gesandt, zu den „Menschen am Rande“ zu gehen. 

„Als Diakon und Priester möchte ich den Menschen von Jesus von Nazareth erzählen und sie auf ihrem persönlichen Glaubensweg mit all ihren Hoffnungen, Fragen, aber auch den Enttäuschungen begleiten. Für mich sind neben der Begegnung mit den Menschen die Sakramente sehr wichtig. Sie sind Zeichen der Nähe Gottes, der Liebe Gottes zu uns Menschen, sagt Mike Hottmann aus der Propstei St. Walburga in Werl.: „Ich bin froh und dankbar, Christ zu sein. Das bedeutet für mich, hoffnungsvoll in die Zukunft zu gehen. Ich weiß, dass ich nicht alleine bin. Als Christen glauben wir an einen Gott, der sich für uns interessiert.“

„Für mich sind neben der Begegnung mit den Menschen die Sakramente sehr wichtig“, sagt Weihekandidat Mike Hottmann aus Werl. Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

Mike Hottmann wurde 1990 geboren und absolvierte nach seinem Realschulabschluss eine Ausbildung zum Hotelfachmann. Er sei davon überzeugt, dass Gott den Lebensweg jedes Menschen mitgehe. Er besuchte von 2009 bis 2012 das Clementinum Paderborn und das Westfalenkolleg Paderborn, das er mit der Allgemeinen Hochschulreife abschloss. Nach seinem Abitur trat Mike Hottmann in die Zisterzienserabtei Stift Heiligenkreuz in Österreich ein Dort nahm er das Studium der Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz auf. Nach seinem Austritt aus dem Kloster im Sommer 2015 wechselte Hottmann ins Erzbischöfliche Priesterseminar Paderborn und studierte an der Theologischen Fakultät Paderborn. Das Studium schloss er mit dem Magister Theologiae ab.

Mike Hottmann ist Fan und Mitglied des SC Paderborn. Während des Studiums sei er mit seiner Dauerkarte bei vielen Heimspielen gewesen und habe es genossen, mit seinen Freunden hinter dem Tor auf der Südtribüne zu stehen und den SCP anzufeuern. Zudem ist er ein großer Liebhaber klassischer Musik, geht gerne in Konzerte und in die Oper oder singt und musiziert selbst zusammen mit Freunden. 

Hottmann absolviert sein Schul- und Gemeindepraktikum im Pastoralen Raum Pfarrei St. Ewaldi Dortmund. Dort wird er auch nach dem Empfang seiner Weihe als Diakon eingesetzt werden.

Text: Thomas Throenle, Erzbistum Paderborn, und Heike Probst, Theologische Fakultät Paderborn