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Die Botschaft von der Auferstehung neu bekannt machen

Theologische Fakultät Paderborn startet ins Sommersemester 2017

Professor Dr. Rüdiger Althaus bei seiner Predigt zum Semesterstart in der Universitäts- und Marktkirche. | Foto: ThF-PB
Professor Dr. Rüdiger Althaus bei seiner Predigt zum Semesterstart in der Universitäts- und Marktkirche. | Foto: ThF-PB

„Die Osterbotschaft verlangt, dass sie den Menschen von heute verkündet wird in einer Sprache, die sie verstehen, und in einer Grundhaltung, die sie überzeugt“. Das gab Professor Dr. Rüdiger Althaus den Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden der Theologischen Fakultät Paderborn beim traditionellen Semestereröffnungsgottesdienst am Dienstag, 18. April, in der Universitäts- und Marktkirche mit auf den Weg in das neue beginnende Sommersemester.

Bis heute könnten viele mit Ostern und der Auferstehung nicht wirklich etwas anfangen, obwohl es um die menschliche Existenz gehe. „Wenn wir Ostern feiern, feiern wir unsere eigene Zukunft, unsere Zukunft bei Gott und durch Gott“, sagte Professor Althaus in seiner Predigt. Darum sei es gerade zu Beginn des neuen Semesters so wichtig, sich den vornehmlichen Sinn des Theologietreibens vor Augen zu führen. „Wenn wir uns mit diesen so unterschiedlichen Disziplinen der Theologie befassen, dann soll uns dies befähigen, die Botschaft, die uns anvertraut wurde, der Welt von heute wieder neu bekannt zu machen“, erklärte der derzeitige Rektor der Theologischen Fakultät Paderborn und Lehrstuhlinhaber für Kirchenrecht.

Von grundlegender Bedeutung bleibe dabei die Einsicht, dass „Glaube nach christlichem Verständnis keine menschliche Wunschvorstellung ist, sondern Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht“, zitierte Professor Althaus den Hebräerbrief. „Wir sollen unseren Verstand nicht abschalten und jenseits der Vernunft agieren, sondern versuchen, uns mit unserem Verstand und auch mit Hilfe der Philosophie an dieses großartige Geschehen heranzutasten, immer in dem Bewusstsein, dass wir Gott und sein großartiges Handeln nie ganz begreifen können.“