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Dogmatikprofessor Dahlke neues Mitglied im „Ökumenischen Arbeitskreis“

Theologie-Standort Paderborn stark in der Ökumene

Professor Dr. Benjamin Dahlke lehrt seit 2017 Dogmatik und Dogmengeschichte an der Theologischen Fakultät Paderborn. | Foto: ThF-PB

Professor Dr. Benjamin Dahlke, Lehrstuhlinhaber für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Theologischen Fakultät Paderborn, ist neues Mitglied im „Ökumenischen Arbeitskreis evangelischer und katholischer Theologen“ (ÖAK). Nach seiner Wahl zum Neumitglied bereits im vergangenen Jahr hat der junge Theologieprofessor und Ökumene-Fachmann jetzt in Würzburg zum ersten Mal an einer der regelmäßigen Arbeitssitzungen des bedeutenden Expertenkreises teilgenommen.

Ziel der Gruppierung von profilierten Theologinnen und Theologen aus ganz Deutschland ist es, gemeinsam strittige Fragen zwischen Katholiken und Protestanten zu erörtern, Differenzpunkte zu benennen und mögliche Lösungen auszuloten, um so im Ursprungsland der Reformation das ökumenische Miteinander zu fördern. Bereits seit langem gehört auch der Paderborner Ökumene-Professor Dr. Wolfgang Thönnisen dem Arbeitskreis an, der neben Forschung und Lehre das international bekannte Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumentik leitet. Dass mit Professor Dahlke ein zweiter Paderborner Theologe mitwirkt, unterstreicht die Bedeutung des Themas Ökumene an der Theologischen Fakultät Paderborn.

Obwohl der Arbeitskreis sich selbst ergänzt und eigenständig ist, bestehen enge Verbindungen zu den Kirchen. Protektoren sind derzeit der katholische Bischof aus Limburg, Dr. Georg Bätzing, und der evangelische Bischof von Kurhessen-Waldeck, Dr. Martin Hein. Die Wurzeln des Arbeitskreises reichen in die 1930er Jahre zurück. Seine Entwicklung ist eng mit dem früheren Paderborner Erzbischof Lorenz Kardinal Jaeger verbunden, der auch auf dem wegweisenden Zweiten Vatikanischen Konzil die Ökumene starkmachte.