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Theologische Fakultät Paderborn . Kamp 6 . 33098 Paderborn . Tel.: 05251 121 6
wissenschaftliche Fachzeitschrift
Theologie und Glaube

“Theologie und Glaube“ ist eine theologisch-wissenschaftliche Fachzeitschrift und erscheint viermal jährlich online und im Druck

 

Die Fachzeitschrift wurde 1908 von der Theologischen Fakultät Paderborn (damals unter dem Namen „Bischöfliche philosophisch-theologische Fakultät zu Paderborn“) begründet. Seit ihrer Gründung versteht sich die Zeitschrift als Plattform für den theologischen Diskurs in seiner gesamten Bandbreite. „Theologie und Glaube“ wird seit 2007 vom Aschendorff Verlag in Münster publiziert und vertrieben.

Veröffentlicht werden wissenschaftliche Beiträge und Rezensionen aus allen Disziplinen der Theologie sowie aus dem gesamten Spektrum der für die christliche Theologie relevanten Themenbereiche. Zur Qualitätssicherung werden sämtliche Beiträge einem Peer-review-Verfahren unterzogen. Es werden ausschließlich Erstpublikationen veröffentlicht. In der Regel erscheinen zwei Hefte eines Jahrgangs als Themenhefte, bei denen die Autorinnen und Autoren der einzelnen Artikel von der Schriftleitung gezielt angefragt werden.

Herausgeber von „Theologie und Glaube“ ist das Professorium der Theologischen Fakultät Paderborn. Aus diesem Herausgeberkreis wird jeweils für drei Jahre eine Schriftleitung bestimmt.

Aktuelles Heft

Theologie
und Glaube

Jahrgang 111
Ausgabe 3/2021

Mit Beiträgen von Josef Meyer zu Schlochtern, Hermann Josef Pottmeyer, Heinz Blatz, Frank Sobiech, Benjamin Dahlke, Michael Quisinsky und Johannes Klösgens

ZUM HEFT

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Beiträge in dieser Ausgabe

Prof. em. Dr. Josef Meyer zu Schlochtern
Josef Meyer zu Schlochtern
Die Wahrheit neu zur Sprache bringen
Anmerkungen zum theologischen Werk von Hermann Josef Pottmeyer (220–225)

Abdruck der Laudatio zur Verleihung der Ehrendoktorwürde an Herrn Prof. em. Dr. Dr. h. c. Hermann Josef Pottmeyer

Prof. em. Dr. Hermann Josef Pottmeyer
Hermann Josef Pottmeyer
Von toten Punkten im Leben der Kirche (226–232)

Abdruck des Vortrags von Hermann Josef Pottmeyer anlässlich seiner Ehrenpromotion

Dr. Heinz Blatz
Heinz Blatz
Wirken in Jesu Namen – die Jünger und der fremde Exorzist (Mk 9,38–40) (233–249)

DE: Die Jesus-Nachfolgenden und ihr Wirken zeigt das Markusevangelium in verschiedenen Facetten – man trifft auf Verstehen und Nichtverstehen, auf Erfolg und Misserfolg. Dabei sind es im Markusevangelium gerade Nebenfiguren, die erfolgreich in Jesu Namen wirken. Der Beitrag nimmt diesbezüglich Mk 9,38–40 („der fremde Exorzist“) und die Verbindung von Nachfolge- und Machtthematik in den Blick.
EN: The Gospel of Mark shows the Jesus-followers and their work in different ways. Mark features understanding and misunderstanding, success and failure. Minor characters are – especially in the Gospel of Mark – those who work successfully in the name of Jesus. This article looks exemplarily at Mark 9:38–40 („the independent exorcist“) and the issue of succession and power.

Frank Sobiech
Jesuitische Herausforderungen
Zur Modernität von Friedrich Spees Cautio Criminalis (250–264)

DE: Der Beitrag stellt die Cautio Criminalis (1631) des Professors für Moraltheologie an der Paderborner Academia Theodoriana, Friedrich Spee SJ (1591–1635), mit der er sich gegen die Folter in den Hexenprozessen wandte, in einen Bezug zu sozialethischen Fragen der Gegenwart. Die den Hexenprozessen durch die Anwendung der Folter innewohnende Dynamik, die „Hexen“ und „Hexer“ „produzierte“, ist bis heute von Relevanz. Spees Denken kreiste um die von ihm als Kerkerseelsorger erlebten Pole von Autorität und Gewissen.
EN: The contribution correlates the „Cautio Criminalis“ (1631) by the moral theology professor at the Paderborn „Academia Theodoriana“ Friedrich Spee SJ (1591–1635), who argued against torture in the witch trials, with today’s socio-ethical problems. The dynamics inherent in the witch trials through the use of torture, which “produced” “witches” and “wizards”, are still of relevance today. Spee’s reasoning revolved around authority and conscience as the two poles experienced by him as a prison minister.

Prof. Dr. Benjamin DahlkeProf. Dr. Michael Quisinsky
Benjamin Dahlke, Michael Quisinsky
Kontextuelle Christologie in Europa?
Eine übersehene Herausforderung (265–281)

DE: Mit dem Begriff „kontextuelle Christologie“ werden Versuche bezeichnet, Aussagen über Jesus Christus so zu formulieren, dass sie in einem bestimmten, zeit-räumlich beschreibbaren Zusammenhang verständlich werden. Während es weltweit längst üblich ist, kontextuelle Christologien zu entwerfen, fehlen in Europa bislang entsprechende Versuche. Vorliegender Artikel möchte auf diese übersehene Herausforderung hinweisen.

EN: Contextual approaches to Christology aim at making claims about Jesus Christ comprehensible by means of taking the situation of those being addressed into account. Such approaches have become widespread internationally – with the exception of Europe. In the following article, the challenge of a particular European christological approach will be displayed.

Johannes Klösges
Verlust des Klerikerstandes durch Nichtigerklärung der hl. Weihe
Ein Diskussionsbeitrag zur gegenwärtigen Situation des Weiheamtes (282–298)

DE: Das Verhältnis von Klerikern und Laien in der Kirche sowie die gegenwärtige Situation des Weiheamtes sind bestimmender Gegenstand aktueller Diskussion. Zentral für diesen Themenkomplex ist u. a. die Fragestellung nach dem Eintritt in den Klerikerstand und, eher selten Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchung, auch nach dessen Verlust. Vorliegende Studie widmet sich der Betrachtung wesentlicher Aspekte materiellen Rechts zum Verlust des klerikalen Standes durch Nichtigerklärung der hl. Weihe.
EN: The relationship between clerics and laics in the Church as well as the current state of the ordained ministry dom-inates prevailing discussion. At the heart of this array of topics lies the question how to enter the clerical state and, rarely subject of scientific investigation, how to lose it or how to leave it. This study focusses on the examination of essential aspects concerning material law with regard to the loss of the clerical state by means of the declaration of nullity of ordination.


Eine Übersicht der Beiträge und Abstracts ab Heft 3/2020 finden Sie hier:

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Manuskriptangebote können der Redaktion von „Theologie und Glaube“ jederzeit ungefragt zugesandt werden.

Gerne nehmen wir auch Reaktionen auf aktuelle theologisch relevante Themen, Diskussionen oder Ereignisse in Form von Kommentaren oder Kurzbeiträgen an. Diese sollten eine Länge von 15.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) nicht überschreiten. Wir bitten um eine vorherige Absprache mit der Redaktion, damit eine kurzfristige Planung möglich ist.

Eingereichte Beiträge werden in einem ersten Schritt von der Redaktion und Schriftleitung auf ihre generelle Publikationsfähigkeit überprüft. Falls diese gegeben ist, werden die Beiträge in einem zweiten Schritt durch ein Peer-Review-Verfahren von mindestens einer Fachgutachterin oder einem Fachgutachter auf ihre wissenschaftliche Qualität geprüft. Auf der Grundlage dieser Bewertung entscheidet die Schriftleitung, ob der Beitrag abgelehnt oder ohne bzw. mit Überarbeitung angenommen wird. In strittigen Fällen kann auch ein weiteres Gutachten hinzugezogen werden.
 
Die Schriftleitung betrachtet es darüber hinaus als ihre Aufgabe, einzelne Hefte von „Theologie und Glaube“ auf der Grundlage inhaltlicher Überlegungen zu konzipieren. Für diese Themenhefte werden Autorinnen und Autoren gezielt angefragt und um einen Beitrag gebeten.

Wir bitten darum, Schriftverkehr jeglicher Art an die Redaktion zu richten. Für die Veröffentlichung bestimmte Texte sind als Word-Datei direkt an die Redakteurin, Frau Svenja Wesemann, zu senden.
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Kontakt zur Redaktion

Svenja Wesemann, M. A.

Redaktion
Telefon: 05251 121 740

Schriftleitung

Prof. Dr. Dr. Bernd Irlenborn

prof. dr. dr. Bernd Irlenborn

Professor für Geschichte der Philosophie und Theologische Propädeutik

zur Person

prof. dr. Christoph Jacobs

Professor für Pastoralpsychologie und Pastoralsoziologie

zur Person

Prof. Dr. Michael Konkel

Prof. Dr. Michael Konkel

Professor für
Altes Testament

zur Person

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Ein Stapel Hefte der Zeitschrift "Theologie und Glaube"

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