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Theologische Fakultät Paderborn . Kamp 6 . 33098 Paderborn . Tel.: 05251 121 6

Gastvortrag von Dr. Marco Schrage, Projektleiter am Institut für Theologie und Frieden in Hamburg

am 2. Juni 2022 ab 18.30 Uhr im Audimax zum Thema „Der internationale bewaffnete Konflikt zwischen Russland und der Ukraine“ Friedens- und konfliktethische Reflexionen“

Der militärische Konflikt, der Überfall der russischen Streitkräfte auf die Ukraine erschüttert Menschen weltweit. Viele Menschen sorgen sich um die Situation und sind mit den Ukrainerinnen und Ukrainern verbunden. „Völkerrechtliches Anerkennen unterdrückter Gebiete“ oder „militärische Offensive in der Ukraine“ – detailliert berichten Medien über das aktuelle Geschehen: Hinsichtlich der Ereignisebene können wir uns den Umständen entsprechend gut informieren. Aber welches sind die diesbezüglich einschlägigen Prinzipien und Kriterien der katholischen Soziallehre – speziell der Friedens- und Konfliktethik? Und wie können die jüngsten Ereignisse von ihnen her bewertet werden?

Das Bild zeigt Dr. Marco Schrage. Er steht vor einer Bücherwand.
Dr. Marco Schrage ist Projektleiter am Institut für Theologie und Frieden in Hamburg und Priester im Bistum Osnabrück. | Foto: ithf.

Diese beiden Aspekte stehen im Mittelpunkt des Gastvortrags von Dr. Marco Schrage  am Donnerstag, 2. Juni 2022, um 18.30 Uhr im Audimax (Klingelgasse) mit dem Titel „Der internationale bewaffnete Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Friedens und konfliktethische Reflexionen“. Die sich dem Vortrag anschliessende Diskussion mit dem Publikum wird von Professor Peter Schallenberg, Lehrstuhlinhaber für Moraltheologie an der Theologischen Fakultät Paderborn, moderiert.

Dr. Marco Schrage, Priester des Bistums Osnabrück, ist seit 2018 Projektleiter am Institut für Theologie und Frieden in Hamburg. Im Fokus seiner Arbeiten stehen Grundfragen der Friedens- und Konfliktethik aus theologisch-ethischer Perspektive sowie die auswärtige EU-Sicherheitspolitik. Dr. Schrage absolvierte sein Erststudium der Rechtswissenschaft und Italianistik in Tübingen, Rom und Hamburg; danach studierte er Philosophie und Theologie in Frankfurt/M. und Rom. Dort erfolgte auch seine Promotion zum Thema „Intervention in Libyen. Eine Bewertung der multilateralen militärischen Intervention zu humanitären Zwecken aus Sicht katholischer Friedensethik“. Vor seinem Einstieg am Institut für Frieden und Theologie in Hamburg war er als Kaplan in Lingen/Ems und als Militärpfarrer an der Unteroffizierschule der Luftwaffe tätig.

Das Institut für Theologie und Frieden (ithf) ist eine wissenschaftliche Forschungseinrichtung der Katholischen Kirche in Trägerschaft der Katholischen Militärseelsorge zum Zweck der ethischen Auseinandersetzung mit Fragen des Friedens und der Friedensgefährdungen und berät die Katholische Kirche in friedensethischen Fragen.

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