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„Gut aufgehoben bei Gott“

Theologische Fakultät Paderborn feiert jährliches Requiem für ihre Verstorbenen

Altarkreuz und Ewiges Licht am Tabernakel des Hochaltares in der Universitäts- und Marktkirche Paderborn. | Foto: ThF-PB

Beim Fakultätsrequiem, das Angehörige und Freunde der Theologischen Fakultät Paderborn jedes Jahr in der Universitäts- und Marktkirche feiern, hat Professor Dr. Stefan Kopp am Mittwoch, 22. November, daran erinnert, dass Gott die Toten nicht vergesse, auch wenn er ihnen das Sterben nicht erspare. „Ich vergesse dich nicht. Sieh her: Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände“ (Jes 49, 15f), zitierte er in seiner Predigt den alttestamentlichen Propheten Jesaja.

Diese Zusage Gottes gelte allen Christen. Schließlich würden sie „durch die Taufe Kinder Gottes, Schwestern und Brüder seines Sohnes Jesus Christus“. Darauf gründe sich die Hoffnung, „dass unser Leben mit dem Tod nicht zu Ende ist. In diesem festen Glauben hat Jesus sich selbst seinen Gegnern ausgeliefert und hat sich kreuzigen lassen. Er war sich gewiss, sein Vater vergisst ihn nicht und überlässt ihn nicht dem Tod“, sagte Professor Kopp.

Tod und Sterben seien ein Teil des Lebens. Alle Schöpfung habe es mit einem Kreislauf von Tod und Leben zu tun. Gläubige Christen blieben an dieser Stelle aber nicht einfach stehen, erklärte Professor Kopp. „Die Schranke, die wir selbst nicht überwinden können, wird aufgehoben vom Schöpfer, der uns das Leben geschenkt hat, weil er uns liebt. Er vergisst nicht, die er liebt. Und deshalb vergessen auch wir unsere Lieben nicht. Wir wissen sie gut aufgehoben bei Gott, dem Schöpfer allen Lebens, der uns Leben in Fülle zu schenken vermag.“

Gefeiert wird das Fakultätsrequiem einmal im Jahr für die verstorbenen Mitglieder der Theologischen Fakultät Paderborn und für alle, die mit ihr verbunden waren. Besonders wird denjenigen gedacht, die im vergangenen Jahr verstorben sind. Dazu gehören Professor Dr. Josef Schwermer (*25.08.1926, +17.08.2017), Dr. iur. Franz Drewes (*15.08.1929, +10.02.2017), Bischof Emil Lorenz Stehle (*03.09.1926, +16.05.2017).