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Theologische Fakultät Paderborn . Kamp 6 . 33098 Paderborn . Tel.: 05251 121 6

Lehrstuhl für Christliche Gesellschaftslehre

Die „Christliche Sozialethik“ stellt eine relativ junge Disziplin im Kanon der Theologischen Fächer dar. Entstanden ist sie im 19. Jahrhundert unter dem Titel „Sozial- oder Gesellschaftslehre“ vor dem Hintergrund von zwei historisch bedeutsamen Phänomenen: Auf der einen Seite stellte die Aufklärung die bisherige Vorstellung von gesellschaftlicher Ordnung als gottgegeben infrage und machte dem Menschen seine eigene Verantwortung für ihre Gestaltung bewusst. Auf der anderen Seite führten die mit der Sozialen Frage verbundenen Herausforderungen dazu, sich mit den gesellschaftlichen Strukturen und Ordnungen auseinanderzusetzen.

Christliche Sozialethik begreift sich seitdem als „Ethik der Gesellschaft“. „Sind gegebene gesellschaftliche Strukturen gerecht?“, so lautet ihre zentrale Frage. Um ihren Gegenstand angemessen erfassen zu können, muss sie sich mit Theorien moderner Gesellschaft auseinandersetzen – mit der Sozialphilosophie, der Soziologie, den Politik- und Wirtschaftswissenschaften, um nur die wichtigsten zu nennen.

Der zentrale Maßstab zur Bewertung gesellschaftlicher Strukturen auf ihre Gerechtigkeit hin, ist dabei das christliche Bild vom Menschen als Person. Mit unveräußerlicher Würde begabt, muss der Mensch „Träger, Schöpfer und das Ziel aller gesellschaftlichen Einrichtungen“ (Papst Johannes XXIII.) sein.
Dementsprechend will die Christliche Sozialethik Studierende dazu ermutigen, sich von den gesellschaftlichen Problemen herausfordern zu lassen und Gestaltungsoptionen zu entwerfen.

Prof. Dr. Günter Wilhelms

Lehrstuhlinhaber
Telefon: 05251 121 756

Kontakt

Theologische Fakultät Paderborn
Lehrstuhl für Christliche Gesellschaftslehre
Kamp 6 | D-33098 Paderborn

Telefon: 05251 121 756
Fax: 05251 121 700
E-Mail: g.wilhelms@thf-paderborn.de

Bürozeiten:
Mittwoch 08.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag 08.00 - 13.00 Uhr
Freitag 08.00 - 12.00 Uhr

Sprechstunden:
(Prof. Wilhelms) Donnerstag 10.00 - 11.00 Uhr
(Rasche) Dienstag 14.00 - 15.30 Uhr

Kooperation Wirtschaftsethik

Ausgangspunkt aller wirtschaftsethischen Reflexionen ist der Zweifel an den Versprechungen der Wirtschaft, ein Zweifel, mit dem wir nicht erst seit der Kapitalmarktkrise konfrontiert sind. Aber welche Erwartungen dürfen wir an die Ethik herantragen? Was kann sie leisten angesichts des massiven Vertrauensverlustes auf der einen und der ausgeprägten Eigendynamik der Wirtschaft auf der anderen Seite? Kann die Wirtschaftsethik helfen, die Wirtschaft „zur Vernunft zu bringen“? »weiterlesen

Themenschwerpunkte

  • Wirtschaftsethik
  • Politische Ethik
  • Kultur, Kirche und Religion in der modernen Gesellschaft
Wintersemester 2017/2018
Vorlesungsarchiv
Materialien
Aktuelle Forschungsprojekte

Lehrveranstaltungen

1. Vorlesung / Kolloquium (2 Std.): Freiheit gestalten - Versuch einer Sozialethik als Symbolethik
Zeit: Do., 11.15-12.00, 12.05-12.50 Uhr
Beginn: Do., 12.10.2017
Ort: Philosophisches Seminar
2. Seminar (2 Std.): Lektüreseminar Wirtschaftsethik: Der Aufklärer Adam Smith (Modul 15c/23a.d)
Zeit: Di., 16.15-17.45 Uhr
Beginn: Di., 10.10.2017
Ort: Hörsaal 1
3. Hauptseminar (2 Std.): Digitalisierung - Ethik - Religion (Modul 15c/23a.d)
(In Kooperation mit Prof. Dr. Jochen Schmidt, Lehrstuhl für Systematische Theologie, Ethik und Religionsphilosophie der Universität Paderborn)
Vorbesprechung: Do., 12.10.2017, 14.15-15.45 Uhr
Blocktermine: 17./18.11.2017 und 12/13.01.2018 (freitags 14.00-17.00 Uhr, samstags 9.30-16.00 Uhr)
Ort: Exegetisches Seminar
4. Oberseminar (2 Std.): Aktuelle Herausforderungen christlicher Sozialethik
Ort und Zeit nach Vereinbarung
5. Kolloquium (1 Std.): Für Magisterstudierende, Lizentiat und Doktoranden
Ort und Zeit nach Vereinbarung

Wintersemester 2017

  1. Vorlesung (2 Std.): Grundlegung der Christlichen Sozialethik (Modul 3c)
  2. Vorlesung (2 Std.): Die Ordnung in der Gesellschaft - politische Ethik. (Modul 13c)

Bitte beachten Sie, dass sich Professor Wilhelms im Sommersemester 2017 im Forschungsfreisemester befand und von Professor Schallenberg vertreten wurde.

Wintersemester 2016/17

  1. Vorlesung: Sozialethische Konkretionen: Familie, Bildung, Technik, Umwelt, Medien, Religion.
  2. Vorlesung: Markt oder Moral? Einführung in die Wirtschaftsethik.
  3. Hauptseminar: Arbeiten 4.0 – schöne neue Arbeitswelt?
  4. Oberseminar (2 Std.): Aktuelle Herausforderungen christlicher Sozialethik.
  5. Kolloquium für Prüfungskandidaten/Innen (1 Std.).

Sommersemester 2016

  1.  Vorlesung (2 Std.):Einführung in die Christliche Sozialethik – Historische Vergewisserung, soziologische Klärung, systematische Grundlegung (Modul: 3c)
  2. Seminar (2 Std.): „Den Kapitalismus umbiegen?“ – Die Kapitalismuskritik der Katholischen Kirche (Modul: 15c/23d)
  3. Seminar (2 Std.): Die Wirtschaft der Gesellschaft. Wie sieht die moderne Gesellschaftstheorie die Wirtschaft? Sozialethische Perspektiven (Modul: 23a/d)
  4. Seminar (2 Std.): Aktuelle Herausforderungen christlicher Sozialethik.
  5. Kolloquium für Diplomanden und Doktoranden (1 Std.): Sozialprinzipien – Leitideen in einer sich wandelnden Welt

Wintersemester 2016/17

  1. Vorlesung: Sozialethische Konkretionen: Familie, Bildung, Technik, Umwelt, Medien, Religion.
  2. Vorlesung: Markt oder Moral? Einführung in die Wirtschaftsethik.
  3. Hauptseminar: Arbeiten 4.0 – schöne neue Arbeitswelt?
  4. Oberseminar (2 Std.): Aktuelle Herausforderungen christlicher Sozialethik.
  5. Kolloquium für Prüfungskandidaten/Innen (1 Std.).

Sommersemester 2016

  1. Vorlesung: Einführung in die Christliche Sozialethik – Historische Vergewisserung, soziologische Klärung, systematische Grundlegung.
  2. Hauptseminar: „Den Kapitalismus umbiegen?“ – Die Kapitalismuskritik der Katholischen Kirche.
  3. Hauptseminar: Die Wirtschaft der Gesellschaft. Wie sieht die moderne Gesellschaftstheorie die Wirtschaft? Sozialethische Perspektiven.
  4. Oberseminar (2 Std.): Aktuelle Herausforderungen christlicher Sozialethik.
  5. Kolloquium für Prüfungskandidaten/Innen (1 Std.).

Wintersemester 2015/16

  1. Vorlesung: Sozialethische Konkretionen: Familie, Bildung, Technik, Umwelt, Medien, Religion
  2. Vorlesung: Anthropologie und Ethik (Moraltheologie: Vertretung Prof. Schallenberg)
  3. Hauptseminar: Zur Freiheit befreit. Die (sozial)ethische Dimension der Freiheit.
  4. Oberseminar (2 Std.): Aktuelle Herausforderungen christlicher Sozialethik.
  5. Kolloquium für Prüfungskandidaten/Innen (1 Std.).

Sommersemester 2015

  1. Vorlesung (2 Std.):   Einführung in die Christliche Sozialethik –   Historische Vergewisserung, soziologische Klärung,systematische Grundlegung
  2. Vorlesung (2 Std.): Zwischen Differenzierung und Integration. Reflexionen über die Ordnung moderner Gesellschaft.
  3. Hauptseminar (2 Std.): Seminar zur Wirtschafts- und Unternehmensethik.- Organisierte     Unverantwortlichkeit? Über Verantwortung – der Person, des Unternehmens, der Ordnung.
  4. Oberseminar (2 Std.): Aktuelle Herausforderungen christlicher Sozialethik.
  5. Kolloquium für Prüfungskandidaten/Innen (1 Std.).

Wintersemester  2014 /15

  1. Vorlesung (2 Std.): Markt oder Moral? Einführung in die Wirtschaftsethik.
  2. Hauptseminar (2 Std.): „… worin noch niemand war: Heimat.“ (E. Bloch) Sozialethische Zugänge und pastorale Herausforderungen zu einer paradoxen Idee.
  3. (Prof. Dr. Günter Wilhelms / Prof. Dr. Herbert Haslinger)
  4. Lektüreseminar: Markt und Freiheit: Begleitlektüre zur Vorlesung „Einführung in die Wirtschaftsethik“.  (Milton Friedman, Friedrich August von Hayek)
  5. Oberseminar (2 Std.): Aktuelle Herausforderungen christlicher Sozialethik.
  6. Kolloquium für Diplomanden (1 Std.).

Sommersemester 2014

  1. Vorlesung (2 Std.): Zwischen Differenzierung und Integration. Reflexionen über die Ordnung moderner Gesellschaft.
  2. Seminar: Seminar zur Wirtschafts- und Unternehmensethik. Versuch einer anthropologisch und kulturtheoretisch orientierten Auseinandersetzung mit der Wirtschaft.
  3. Oberseminar: Aktuelle Herausforderungen christlicher Sozialethik
  4. Kolloquium für Diplomanden und Doktoranden (1 Std.).

Wintersemester 2013 / 2014

  1. Vorlesung (2 Std.): Markt oder Moral? Einführung in die Wirtschaftsethik.
  2. Vorlesung (2 Std.): Sozialethische Konkretionen.
  3. Seminar (2 Std.): „Animal symbolicum“. Die Anthropologie Ernst Cassirers und ihre Bedeutung für die Sozialethik.
  4. Oberseminar (2 Std.): Aktuelle Herausforderungen christlicher Sozialethik.
  5. Kolloquium für Diplomanden (1 Std.).

Sommersemester 2013

  1. Vorlesung (2 Std.): Grundlegung Christlicher Gesellschaftslehre.
  2. Vorlesung (2 Std.):  Zwischen Differenzierung und Integration. Reflexionen über die Ordnung moderner Gesellschaft.
  3. Seminar: Interdisziplinäres Seminar: „Wirtschaftsethik – Zwischen Theologie und Wirtschaftswissenschaft“ (in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Ulrich Kazmierski) Blockseminar
  4. Oberseminar (2 Std.): Aktuelle Herausforderungen christlicher Sozialethik.
  5. Kolloquium für Diplomanden und Doktoranden. Sozialprinzipien – Leitideen in einer sich wandelnden Welt.

Wintersemester 2012 / 2013

  • Freisemester

Sommersemester 2012

  1. Vorlesung (2 Std.): Zwischen Differenzierung und Integration. Reflexionen über die Ordnung moderner Gesellschaft.
  2. Hauptseminar: Interdisziplinäres Seminar Wirtschaftsethik und Christliche Sozialethik: „Den Kapitalismus umbiegen?“ (in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Ulrich Kazmierski)
  3. Oberseminar (2 Std.): Aktuelle Herausforderungen christlicher Sozialethik.
  4. Kolloquium für Diplomanden und Doktoranden. Sozialprinzipien – Leitideen in einer sich wandelnden Welt.

Wintersemester 2011/2012

  1. Vorlesung (2 Std.): Markt oder Moral? Grundlagen der Wirtschaftsethik.
  2. Hauptseminar: Zivilisierung des Kapitalismus. Ein Dialog zwischen Ordoliberalismus und Katholischer Soziallehre. (Blockseminar)
  3. Lektüreseminar (2 Std.): Von „Kirchendämmerung“ und „Kirchenkrise“ – soziologische und theologische Beobachtungen.
  4. Oberseminar (2 Std.): Aktuelle Herausforderungen christlicher Sozialethik.
  5. Kolloquium für Diplomanden und Examenskandidaten.

Sommersemester 2011

  1. Vorlesung (2 Std.): Sozialethische Konkretionen: Familie, Bildung, Technik, Medien, Umwelt, Religion.
  2. Interdisziplinäres Seminar (2 Std.): Markt oder Moral? Ethische Positionen zwischen Theologie und Ökonomik. (in Kooperation mit Prof. Dr. Ulrich Kazmierski, UNI Paderborn)
  3. Oberseminar: Aktuelle Herausforderungen christlicher Sozialethik
  4. Kolloquium für Diplomanden und Doktoranden: Sozialprinzipien – Leitideen in einer sich wandelnden Welt.

Wintersemester 2010/2011

  1. Vorlesung (2 Std.): Zwischen Differenzierung und Integration. Reflexionen über die Ordnung moderner Gesellschaft.
  2. Hauptseminar (2 Std.): Wieviel Kirche braucht die moderne Gesellschaft? Zum Verhältnis von Staat, Gesellschaft und Kirche. (Blockseminar)
  3. Lektüreseminar (2 Std.): Alexander Rüstow: Das Versagen des Wirtschaftsliberalismus (1945).
  4. Oberseminar: Aktuelle Herausforderungen christlicher Sozialethik.
  5. Kolloquium für Diplomanden und Examenskandidaten.

Sommersemester 2010

  1. Vorlesung (2 Std.): Grundlegung Christlicher Gesellschaftslehre –  Historische Vergewisserung, soziologische Klärung, systematische Grundlegung.
  2. Hauptseminar (2 Std.): Bildung im Horizont der Wissensgesellschaft! Sozialethische Zugänge.
  3. Oberseminar (2 Std.): Aktuelle Herausforderungen christlicher Sozialethik.
  4. Kolloquium für Diplomanden und Doktoranden: Sozialprinzipien – Leitideen in einer sich wandelnden Welt (1 Std.).

Wintersemester 2009/2010

  1. Vorlesung (2 Std.): Markt oder Moral? Grundlagen der Wirtschaftsethik.
  2. Hauptseminar (2 Std.): „Tiefe Risse gehen durch unser Land“. Armut und Ungleichheit in Deutschland.
  3. Lektüreseminar (2 Std.): Karl-Heinz Brodbeck: Die fragwürdigen Grundlagen der Ökonomie. Eine philosophische Kritik der modernen Wirtschaftswissenschaften.
  4. Oberseminar (2 Std.): Aktuelle Herausforderungen christlicher Sozialethik.
  5. Kolloquium für Diplomanden und Examenskandidaten (1 Std.).

Sommersemester 2009

  1. Vorlesung (2 Std.): Sozialethische Konkretionen: Familie, Bildung, Technik, Umwelt, Medien.
  2. Blockseminar (2 Std.): Sport und Ethik.
  3. Oberseminar (2 Std.): Aktuelle Herausforderungen christlicher Sozialethik.
  4. Kolloquium für Diplomanden und Examenskandidaten (2 Std.).

Wintersemester 2008/09

  1. Vorlesung (2 Std.): Staat oder Markt oder? Ordnungsprobleme moderner Gesellschaft.
  2. Hauptseminar (2 Std.): Organisierte (Un)Verantwortlichkeit? Unternehmensethik in der Diskussion.
  3. Hauptseminar (2 Std.): Persönlichkeitsbildung und sakramentale Praxis: Symboltheorie und Sakramententheologie im Gespräch.
  4. Oberseminar (2 Std.): Aktuelle Herausforderungen christlicher Sozialethik.
  5. Kolloquium für Prüfungskandidaten (2 Std.).

Sommersemester 2008

  1. Vorlesung (2 Std.): Grundlegung I: Christliche Gesellschaftslehre –  Historische Vergewisserung, soziologische Klärung, systematische Grundlegung.
  2. Hauptseminar (2 Std.): Begründungswege christlicher Sozialethik.
  3. Oberseminar (2 Std.): Aktuelle Herausforderungen christlicher Sozialethik.
  4. Kolloquium für Diplomanden und Doktoranden: Sozialprinzipien – Leitideen in einer sich wandelnden Welt (1 Std.).
  5. Vorlesung Caritaswissenschaft (2 Std.): Sozialethik/ Christliche Gesellschaftslehre. Historische Vergewisserung, soziologische Klärung, systematische Grundlegung.

Wintersemester 2007/08

  • Freisemester

Sommersemester 2007

  1. Vorlesung (2 Std.): Gesellschaft gestalten. Sozialethische Konkretionen: Familie, Bildung, Technik, Umwelt, Religion.
  2. Hauptseminar (2 Std.): Vergreist und geschrumpft! Sozialethische Herausforderungen angesichts demographischer Veränderungen.
  3. Caritaswissenschaften (2 Std.): Das Verhältnis zwischen Kirche, Staat und Gesellschaft/Wirtschaftsethik.

Wintersemester 2006/07

  1. Vorlesung (2 Std.): Markt oder Moral? Grundlagen der Wirtschaftsethik.
  2. Hauptseminar (2 Std.): Der Mensch und seine Arbeit. Sozialethische Reflexionen.

Sommersemester 2006

  1. Vorlesung Grundlegung 2 (2 Std.): Zwischen Differenzierung und Integration. Über die Grenzen und Prinzipien der Gestaltung moderner Gesellschaft.
  2. Seminar (2 Std.): Abschied vom Sozialstaat? Der aktuelle Diskurs über Freiheit und soziale Gerechtigkeit.
  3. Seminar (2 Std.): Zukunft Bildung. Sozialethische Anmerkungen zur aktuellen bildungspolitischen Debatte.
  4. Lektüreseminar: Paul Nolte: Generation Reform. Jenseits der blockierten Republik (2 Std.).

Wintersemester 2005/06

  1. Vorlesung (2 Std.): Historische Vergewisserung, soziologische Klärung, systematische Grundlegung.
  2. Hauptseminar (2 Std.): Zwischen Anpassung und Kritik. Zum Verhältnis von Liturgie und moderner Gesellschaft.

Sommersemester 2005

  1. Vorlesung (2 Std.): Beteiligung schafft Gerechtigkeit. Sozialethische Konkretionen.
  2. Seminar (2 Std.): Wie viel Religion braucht die Gesellschaft?
  3. Seminar (2 Std.): Neuorientierung für eine nachhaltige Landwirtschaft.

Systemethik oder Symbolethik? oder: Sozialethik als Kulturethik: Den Einzelnen als freies, kreatives Subjekt zu denken und die sozialen und kulturellen Prozesse als notwendige Vermittlungen oder Bedingungen der Subjektkonstitution zu begreifen, das ist die Intention der Sozialethik als "Symbolethik". Die "Systemethik" bildet dazu das Kontrastprogramm. Individuelles Subjekt und Gesellschaft trennen gleichsam Welten. Sollte sie etwas verbinden, so ist es nicht greifbar, zufällig, evolutiv. (Von Koevolution ist die Rede.) Dennoch: Können beide Perspektionen voneinander lernen? Welche Konsequenzen ergeben sich für die Sozialethik?

Sonja Leichtweiß

Sekretärin
Telefon: 05251 121 756

Emanuel Rasche

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Telefon: 05251 121 770

Stephan Kersting

Studentische Hilfskraft