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Montagsakademie startet mit philosophischen Grundüberlegungen

Professor Dr. Dr. Bernd Irlenborn, Lehrstuhlinhaber für Geschichte der Philosophie und Theologische Propädeutik an der Theologischen Fakultät Paderborn. | Foto: ThF-PB

Am Montag, 16. Oktober, startet mit dem Vortrag von Professor Dr. Dr. Bernd Irlenborn um 18.00 Uhr im Audimax der Theologischen Fakultät Paderborn (Klingelgasse, Ecke Liboristraße) die öffentliche Vorlesungsreihe Montagsakademie unter der Überschrift „Gott begegnen an heiligen Orten“. Der Lehrstuhlinhaber für Geschichte der Philosophie und Theologische Propädeutik spricht zum Thema: „Was sind Orte überhaupt? Philosophische Betrachtungen“. Nach dem etwa 45-minütigen Vortrag besteht die Möglichkeit für Nachfragen und Diskussionen. Der Eintritt ist frei.

Was sind heilige Orte? In der diesjährigen Montagsakademie werden Sakralbauten, Manuskripte, Rituale, der Alltag, die Seele und die Stadt als „heilige“ Orte bezeichnet: Was verbindet diese Bezugsweisen? Zur Klärung dieser Fragestellung wird Professor Irlenborn im Vortrag zunächst untersuchen, was man aus philosophischer Sicht unter einem Ort als solchen verstehen kann, ehe er in einem zweiten Schritt verschiedene Typen von Orten klassifizieren wird. Erst vor diesem Hintergrund könne erkennbar werden, was „heilige“ Orte auszeichnet und wie sich das Heilige dabei vom Profanen unterscheidet.

Es ist der erste Vortrag im Rahmen Montagsakademie in diesem Wintersemester. Aufgrund des Doppeljubiläums der 1.000 Jahre alten Bartholomäuskapelle und der Domkirche auf dem 950 Jahre alten Imad-Fundament behandelt die beliebte öffentliche Vorlesungsreihe der Theologischen Fakultät Paderborn das Thema „Gott begegnen an heiligen Orten“. Damit soll ein wissenschaftlicher Beitrag zu den beiden Jubiläen in diesem und im nächsten Jahr geleistet werden.

Bei der öffentlichen Vorlesungsreihe Montagsakademie der Theologischen Fakultät Paderborn halten bedeutende Vertreter aus Kirche und Wissenschaft in jedem Wintersemester immer montags um 18.00 Uhr im Auditorium Maximum (Klingelgasse/Ecke Liboristraße) rund 45-minütige Vorträge aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf aktuelle, gesellschaftlich und theologisch relevante Themen und stellen sich anschließend der Diskussion.