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Patrick Vitt und Philipp Neumann werden zu Diakonen geweiht

Weihe zum Dienst am Nächsten

Das Bild zeigt zwei junge Männer, Patrick Vitt und Philipp Neumann, in Anzügen und Kollar vor einem blühenden Magnolienbaum.
Für Philipp Neumann (r.) und Patrick Vitt (l.) wird der 25. Juni 2022 zu einem bedeutsamen Tag in ihrer Vita werden, denn sie empfangen dann in der Markt- und Universitätskirche in Paderborn die Diakonenweihe. Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

Die beiden Absolventen der Theologischen Fakultät Paderborn, Philipp Neumann und Patrick Vitt, empfangen am Samstag, 25. Juni 2022, um 10 Uhr in der Markt- und Universitätskirche in Paderborn, in der sie bereits im Oktober 2021 ihre Urkunden als Magister Theologiae aus den Händen des Rektors Prof. Dr. Stefan Kopp erhielten, nun auch die Diakonenweihe: Weihbischof Josef Holtkotte spendet ihnen im Auftrag von Erzbischof Hans-Josef Becker das Weihesakrament und weiht sie durch Handauflegung und Gebet zu Diakonen.

Die beiden Seminaristen Philipp Neumann und Patrick Vitt seien auf dem Weg zur Priesterweihe, erläutert Regens Monsignore Dr. Michael Menke-Peitzmeyer als Leiter des Erzbischöflichen Priesterseminars Paderborn. Die jetzt bevorstehende Weihe zum Diakon sei eine Wegstation auf dieses Ziel hin. Durch die Feier des Gottesdienstes mit der Diakonenweihe in der Paderborner Markt- und Universitätskirche werde ein Bezug zum Erzbischöflichen Priesterseminar und zur Theologischen Fakultät Paderborn hergestellt, sagt Subregens Matthias Klauke: „So ist der Brückenschlag zu den theologischen Ausbildungsstätten gegeben. Zugleich rücken die Kirchengemeinden und Pastoralen Räume im Erzbistum Paderborn in den Blick, in denen die Diakone ihren Dienst tun.“ Der „Dienst am Nächsten“ sei das Markenzeichen eines Diakons, erläutern die beiden Ausbildungsverantwortlichen. Ein Diakon sei insbesondere dazu gesandt, zu den „Menschen am Rande“ zu gehen.

Philipp Neumann: Wie Leben gelingen kann

Das Bild zeigt einen jungen Mann, Philipp Neumann, im Anzug und Kollar vor einer rosa blühenden Magnolie.
„Zum Christen von Gott berufen zu sein, bedeutet für mich, auf den Willen Gottes in und für mein Leben zu achten“, sagt Philipp Neumann. Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

„Gott hat diese Welt und uns Menschen geschaffen“, ist Philipp Neumann überzeugt. Der Diakonenweihekandidat wurde 1989 in Balve geboren und wuchs dort auf. Sein Abitur legte er am Städtischen Walram-Gymnasium in Menden ab. Danach zog er nach Gronau (Westfalen), seine Heimatkirchengemeinde ist St. Antonius Gronau. Neumann begann – nach verschiedenen Tätigkeiten – ein Theologiestudium in Münster. Er ist davon überzeugt, dass das menschliche Leben in der Gemeinschaft mit Gott gelingen kann. „Zum Christsein von Gott berufen zu sein, bedeutet für mich, auf den Willen Gottes in und für mein Leben zu achten“, bekräftigt Diakonenweihekandidat Neumann.

Im Jahr 2015 ging Philipp Neumann nach Paderborn und absolvierte im Erzbischöflichen Priesterseminar das Propädeutikum, ein einjähriger Einführungskurs für Priesteramtskandidaten. Danach setzte er sein Studium an der Theologischen Fakultät Paderborn fort. Am St. Patrick’s College in Maynooth (Irland) verbrachte Neumann zwei Auslandssemester, um 2021 das Theologiestudium in Paderborn mit dem Magister Theologiae abzuschließen und in den Pastoralkurs des Priesterseminars einzutreten. „Ich möchte das Evangelium, die Frohe Botschaft verkünden“, benennt Philipp Neumann seine Motivation, Diakon zu werden. Sein Schul- und Gemeindepraktikum absolviert Weihekandidat Neumann im Pastoralverbund Attendorn. Dort wird er nach seiner Weihe auch als Diakon eingesetzt werden.

Patrick Vitt: Mit Jesus Christus auf dem Weg

„Durch den Dienst als Diakon möchte ich Menschen einen Freiraum für die Begegnung mit Gott eröffnen“, erklärt Patrick Vitt. Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

Patrick Alexander Vitt aus der Kapellengemeinde St. Josef Eckmannshausen der Pfarrei St. Martin in Netphen hat sich bisher als Messdiener und Lektor in der Kirche engagiert. Er wurde 1994 geboren. Die Allgemeine Hochschulreife erlangte Weihekandidat Vitt an der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Siegen. Für ihn steht im Hinblick auf das Christsein die Weggemeinschaft mit Jesus Christus im Vordergrund: Jesus Christus wünsche für jede und jeden ein gelingendes Leben, ist Vitt überzeugt. „Wie dieses gelingende Leben aussieht, gilt es herauszufinden und dann als Christ mitten in der Welt, mitten im jeweiligen Alltag zu leben. Wichtig ist zudem, das zu verkünden und zu bezeugen, was jede und jeder von Jesus Christus und seinem Wort erfahren hat.“

Sein Theologiestudium absolvierte Weihekandidat Patrick Vitt an der Theologischen Fakultät Paderborn und am Newman-Institut in Uppsala (Schweden). Das Studium schloss er 2021 in Paderborn mit dem Magister Theologiae ab und trat dann in den Pastoralkurs des Erzbischöflichen Priesterseminars ein. „Durch den Dienst als Diakon beziehungsweise als künftiger Priester möchte ich Menschen einen Freiraum für die Begegnung mit Gott eröffnen. Das kommt für mich vor allem in der Feier der Sakramente, durch das Hören und die Verkündigung von Gottes Wort und durch persönliche, seelsorgliche Gespräche zum Ausdruck“, erklärt Diakonenweihekandidat Vitt. Sein Schul- und Gemeindepraktikum absolviert Vitt im Pastoralen Raum Wünnenberg-Lichtenau. Hier wird er auch nach dem Empfang der Diakonenweihe als Diakon tätig sein.

Text und Fotos: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

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