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Pieper-Tagung gut besucht

Band mit Beiträgen erscheint im Oktober

Teilnehmer der Josef-Pieper-Tagung diskutierten in der Theologischen Fakultät Paderborn zum Thema „Die Wahrheit bekennen. Josef Pieper im Dialog“. | Foto: ThF-PB

Gut besucht war die Tagung der Josef-Pieper-Arbeitsstelle (JPA) an der Theologischen Fakultät Paderborn. Von Freitag bis Samstag (30. Juni bis 1. Juli) haben rund 50 angemeldete Teilnehmer intensiv zum Thema „Die Wahrheit bekennen. Josef Pieper im Dialog“ diskutiert. Dabei lag der inhaltliche Schwerpunkt diesmal auf den philosophischen und theologischen Verbindungslinien zwischen Pieper, Romano Guardini, Hans Urs von Balthasar, T. S. Eliot, C. S. Lewis und Joseph Ratzinger. Die Tagung der JPA findet einmal im Jahr statt.

Höhepunkt war der öffentliche Abendvortrag des „Ratzinger-Schülers“ Dr. Manuel Schlögl aus Passau. In einer detailreichen und gut nachvollziehbaren Darstellung zeichnete Schlögel die Grundlinien der Freundschaft und geistigen Verbundenheit von Josef Pieper mit Joseph Ratzinger nach. „Lehrer, Meister und Freund“ habe Joseph Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI., den 23 Jahre älteren Pieper an einigen Stellen in seiner Korrespondenz genannt. Schlögl machte in seinem Vortrag deutlich, dass sich deutliche Spuren des philosophischen Denkens von Pieper im Gesamtwerk des Theologen Ratzinger finden lassen, bis hinein in die beiden Papst-Enzykliken von Benedikt XVI. „Deus caritas est“ und „Spe salvi“.

Der Band mit den Vorträgen und weiteren Beiträgen erscheint im Oktober im Münchner Pneuma Verlag, wenige Wochen vor dem 20. Todestag von Josef Pieper.