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Studiennachmittag würdigt drei frühere Paderborner Bischöfe

Stellten mit ihren Beiträgen den aktuellen Stand der Forschung zur katholischen Konfessionalisierung in Paderborn anhand der drei Bischöfe der Frühen Neuzeit dar: (v.l.) Professor Dr. Stefan Kopp, Dr. Arnold Otto, Professor Dr. Nicole Priesching, Domvikar Monsignore Gregor Tuszynski, Domvikar Jürgen Rade und Joachim Werz. | Foto: ThF-PB

Mit einem akademischen Studiennachmittag haben Vertreter von der Theologischer Fakultät Paderborn, dem Institut für Katholische Theologie der Universität Paderborn und dem Erzbischöflichen Generalvikariat zusammen mit vielen interessierten Gästen den Todestag von drei früheren Paderborner Bischöfen gewürdigt, die sich 2018 jähren.

Überschrieben waren die Vorträge mit anschließenden Diskussionsrunden mit dem Titel „Die katholische Konfessionalisierung in Paderborn – Studiennachmittag zu drei Bischöfen der Frühen Neuzeit“. Aus historischer Perspektive in den Blick genommen wurden dabei die Bischöfe Rembert von Kerssenbrock, der von 1546 bis 1568 Bischof von Paderborn war und vor 450 Jahren starb, Dietrich von Fürstenberg, Gründer der Academia Theodoriana, der von 1585 bis 1618 das Bistum Paderborn leitete und vor 400 Jahren starb sowie Franz-Arnold von Wolff-Metternich zu Gracht, der von 1704 bis 1718 Bischof von Paderborn war und vor 300 Jahren starb.

Bei der rund vierstündigen Kooperationsveranstaltung an der Theologischen Fakultät Paderborn referierten zunächst Domvikar Hans Jürgen Rade und Dr. Arnold Otto vom Erzbistumsarchiv über die Herkunft und Prägung Rembert von Kerssenbrocks. Professor Dr. Nicole Priesching und Joachim Werz schlossen sich mit Ausführungen zur katholischen Konfessionalisierung in Paderborn und die Rolle der Fürstbischöfe und der Jesuiten an. Abschließend sprachen Professor Dr. Stefan Kopp und Domvikar Monsignore Gregor Tuszynski über die Bedeutung liturgischer Reformen für die katholische Konfessionalisierung in Paderborn.