Wohlfahrtspolitik in Zeiten der Säkularisierung

Die Festschrift für Karl Gabriel ist erschienen (hrsg. von Hermann-J. Große Kracht und Christian Spieß)!

Wohlfahrtspolitik gehört seit dem 19. Jahrhundert zum Kerngeschäft des modernen Staates, bewegte sich von Beginn an aber auch im Kontext der christlichen Kirchen. Protestantismus und Katholizismus standen an der Wiege des Bismarckschen Sozialversicherungsstaats. Der brüchige Wohlfahrtsstaat der Weimarer Republik und der deutlich robustere Wohlfahrtsstaat der frühen Bundesrepublik wären ohne die Kirchen und ihre Soziallehren nicht denkbar gewesen. Wie aber eine angemessene und kluge Politik der Wohlfahrt genauer bestimmt werden könnte, bleibt Gegenstand von Kontroversen. So setzen sich die Beiträge dieses Bandes mit den normativen Grundlagen des Sozialstaats im Kontext religiöser Traditionen in Zeiten zunehmender Säkularisierung auseinander.

Beitrag: Hagedorn, Jonas (2023): Im Dickicht korporatistischer Ordnungsmodelle. Der katholische Richtungsstreit im Weimarer Wohlfahrtsstaat. In: Hermann-Josef Große Kracht und Christian Spieß (Hg.): Wohlfahrtspolitik in Zeiten der Säkularisierung. Analysen und Reflexionen. Karl Gabriel zum 80. Geburtstag. Frankfurt a. M.: Campus, S. 31–57.

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