Mag. theol. Friedrich Regener wird zum Diakon geweiht

Friedrich Regener, der 2023 sein Theologiestudium an der Theologischen Fakultät Paderborn als Magister Theologiae abschloss, empfängt am Samstag, 8. Juni 2024, um 10.30 Uhr von Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB die Diakonenweihe in der Konviktkirche des Erzbischöflichen Priesterseminars Paderborn.

Aktuell bereitet er sich auf den Empfang seiner Diakonenweihe vor und absolviert ein Schul- und Gemeindepraktikum in der Pfarrei St. Jodokus Bielefeld, im Pastoralen Raum Pastoralverbund Bielefeld-Mitte-Nord-West. Dort wird er auch nach der Weihe als Diakon wirken.

Der Seminarist Friedrich Regener sei auf dem Weg zur Priesterweihe, erläutert Regens Monsignore Dr. Michael Menke-Peitzmeyer als Leiter des Erzbischöflichen Priesterseminars Paderborn. Die jetzt bevorstehende Weihe zum Diakon sei eine Wegstation auf dieses Ziel hin. Durch die Feier des Gottesdienstes mit der Diakonenweihe in der Konviktkirche werde ein Bezug zum Erzbischöflichen Priesterseminar, zur Theologischen Fakultät Paderborn sowie den Kirchengemeinden und Verbänden im Erzbistum Paderborn hergestellt, erklärt Subregens Matthias Klauke. „So ist der Brückenschlag zu den theologischen Ausbildungsstätten gegeben. Zugleich rücken die Gläubigen sowie die Kirchengemeinden und Pastoralen Räume im Erzbistum Paderborn in den Blick, in denen Diakone ihren Dienst tun.“ Der „Dienst am Nächsten“ sei das Markenzeichen eines Diakons, unterstreichen die beiden Ausbildungsverantwortlichen. Ein Diakon sei insbesondere dazu gesandt, zu den „Menschen am Rande“ zu gehen.

Als „getaufter und gefirmter Christ“ sieht sich Weihekandidat Friedrich Regener hineingenommen in die konkrete Nachfolge Jesu. „Die Botschaft von Jesus Christus ist für mich ein großer Schatz“, unterstreicht Diakon-Weihekandidat Friedrich Regener. Er wurde 1996 geboren, kommt aus der Pfarrei Maria Königin in Dortmund-Eichlinghofen. Sein Abitur machte er am Helene-Lange-Gymnasium Dortmund. Bei der Sparkasse Dortmund absolvierte Friedrich Regener von 2014 bis 2017 eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Weihekandidat Regener erklärt: „Jesus kann ich im Hier und Jetzt in seinem Wort, im Gebet und in den Sakramenten real begegnen.“ Für das einjährige Propädeutikum zog er nach Paderborn ins Erzbischöfliche Priesterseminar. Anschließend studierte er an der Theologischen Fakultät Paderborn sowie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sein Theologiestudium schloss er in Paderborn mit dem Magister Theologiae 2023 ab.

Auf die Frage, warum er Diakon und später Priester werden möchte, antwortet Friedrich Regener: „Die Verkündigung des Evangeliums braucht konkrete Gesichter. Die Fähigkeiten, die Gott mir geschenkt hat, möchte ich gerne in der konkreten Form des Diakons und dann auch im Zugehen auf die Priesterweihe der Kirche zur Verfügung stellen. Damit möchte ich mich in den Dienst stellen, um möglichst viele Menschen mit Jesus Christus und seiner frohen Botschaft in Berührung zu bringen.“ Sein Schul- und Gemeindepraktikum – und nach der Diakonenweihe sein Diakonatsjahr – absolviert Friedrich Regener in der Pfarrei St. Jodokus Bielefeld, im Pastoralen Raum Pastoralverbund Bielefeld-Mitte-Nord-West.

In einer immer komplizierter werdenden Welt erlebe er „Christus als Stütze und Anker, der in der Bibel, den Sakramenten und im Gebet erfahrbar ist“, bekräftigt Friedrich Regener. „Diese Dimensionen möchte ich gerne für meine Mitmenschen erlebbar machen und davon sprechen. Mir ist die Hinwendung zu denen, mit denen niemand etwas zu tun haben möchte, ein wichtiges Anliegen. Gleichzeitig erfahre ich die Jugendarbeit als bereichernd und wichtig, ihr möchte ich mich gerne in besonderem Ausmaß widmen.“ Friedrich Regener engagierte sich in seiner Heimatgemeinde bei der Sternsingeraktion, in der Messdienerarbeit und Firmvorbereitung, war im Pfarrgemeinderat aktiv.

Text und Foto: Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

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