Von Traditionsabbruch keine Spur

Liturgiewissenschaftler Prof. Dr. Stephan Wahle sprach im Podcast "Mit Herz und Haltung" des Herder Verlags über das Pilgern und Wallfahren.

Pilgern boomt. Das gilt nicht nur für das 21. Jahrhundert. Pilger- und Wallfahrten gibt es im Christentum schon seit den ersten Jahrhunderten. Im Mittelalter gab es eine Hochphase, aber auch Reformation und Aufklärung konnten diese Form religiöser Praxis nicht bremsen. Was treibt Menschen heute an, auf Pilgerfahrt zu gehen?

Liturgiewissenschaftler Stephan Wahle hat sich im kürzlich erschienenen Herder Korrespondenz Spezial „Sie sind dann mal weg. Von Pilgern und Wallfahrern“ in einem Aufsatz mit dem Titel „Pilgern als wesentlich gottesdienstliches TunWas von der Bußübung übrig blieb“ mit den Wandlungen des Pilgerns über die Zeit auseinandergesetzt. Im Podcast „Mit Herz und Haltung“ des Herder-Verlags kommt er zu dem Schluss, dass es beim Pilgern und Wallfahren keinen Traditionsabbruch gibt. 

Text: Herder Korrespondenz


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