Hoffnung als zentrales Anliegen der Kirche und Gesellschaft

Themenheft von Theologie und Glaube zum Thema Hoffnung erschienen.

Im Jahr 2025 ruft Papst Franziskus das Heilige Jahr aus, das unter dem Leitmotiv „Pilger der Hoffnung“ steht. Dieser Anlass lenkt die Aufmerksamkeit auf die theologische und spirituelle Bedeutung der Hoffnung – insbesondere in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen und globaler Krisen. „Das vorliegende Themenheft „Verheißung oder Vertröstung? Zum theologischen Potenzial christlicher Hoffnung“ versammelt Beiträge des Magnus Cancellarius und des Professoriums der Theologischen Fakultät Paderborn, die aus unterschiedlichen theologischen Perspektiven dem Phänomen und der Verheißung christlicher Hoffnung nachspüren“, formuliert Professor Bernd Irlenborn, Herausgeber des Themenheftes.

Im Band wird Hoffnung aus vier miteinander verschränkten theologischen Perspektiven entfaltet: biblisch als Verheißung im Alten Testament und als Vertrauen auf das Unsichtbare im Neuen Testament, das sich aus der Ostererfahrung speist; philosophisch als grundlegendes menschliches Vermögen, das über bloße Erwartungen hinausgeht und Freiheit, Sinnbildung sowie Zukunftsoffenheit ermöglicht; systematisch-theologisch als „Hoffnung gegen alle Hoffnung“, die individuelles Leiden ernst nimmt und zugleich auf eine universale Gerechtigkeit zielt, ohne in naive Vertröstung zu verfallen; und praktisch-gesellschaftlich als dynamische Kraft, die Resignation überwindet, Solidarität fördert und zu verantwortlichem Handeln in Kirche und Gesellschaft motiviert – insgesamt verstanden als widerständige Ressource in Krisenzeiten.

Die Beiträge des Heftes, das beim Aschendorff Verlag erschienen ist, können in gewohnter Weise über den folgenden Link  kostenfrei digital gelesen werden; außerdem kann das Heft als Print-Ausgabe für 14,80 € beim Aschendorff Verlag bestellt werden.

Weitere Einträge

© Benedikt Kranemann

Aktuelles aus Forschung und Lehre Frauen- und Genderforschung als Schlüssel einer zeitgemäßen Liturgiewissenschaft

Internationaler Austausch im gemeinsamen Oberseminar der Lehrstühle für Liturgiewissenschaft in Paderborn, Erfurt und Tübingen.

Aktuelles aus Forschung und Lehre Ringvorlesung WiSe 2025/26: Fehler und Schuld in Medizin und Pflege

PD Dr. Christina Grothusen, Ltd. Oberärztin Innere Medizin I, St. Johannes Hospital Dortmund, und Prof. Dr. Stephan Wahle, Liturgiewissenschaftler, Theologischen Fakultät Paderborn, setzten sich mit Fragen nach Verantwortung und Umgang mit Fehlern auseinander.
© Theodorianum

Aktuelles aus Forschung und Lehre Dialog zwischen Schule und Universität beim Hauptseminar „Wie an das Unfassbare erinnern?“

Jun.-Prof. Matthias Daufratshofer freute sich über den Besuch des Geschichtslehrers Marvin Wehrmann vom Paderborner Gymnasium Theodorianum beim zweiten Block des Hauptseminars in Münster.