Zur Paderborner Museumsnacht öffnete auch die Theologische Fakultät Paderborn wieder ihre Türen für die interessierte Öffentlichkeit. Jonas Sievers, Jessica Bohn und Heike Probst, Mitarbeitende der Referate Kooperation & Forschung sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, nahmen rund 400 Menschen in sechs Führungen mit auf einen spannenden Rundgang durch die älteste Hochschule Westfalens. Die Besucherinnen und Besucher erfuhren Interessantes über die Aktivitäten und Personen der Fakultät heute und ihre wechselvolle Geschichte in den über 400 Jahren ihres Bestehens am Kamp. Die Fürstbischöfe Dietrich und Ferdinand von Fürstenberg sowie die Jesuiten, Studierenden und Lehrenden wurden in den Schilderungen des Alltags und der Feste in der von Jesuiten geführten Schule und Akademie und den Portraits der Jesuiten und der Stifter wieder lebendig. Und auch dem Mainzer Hofmaler Carl Friedrich Fürstenberg folgten die Gäste der Museumsnacht auf ihrem Weg durch das Gebäude der Fakultät. Rund 40 seiner 63 Verduten – detaillierten, großformatigen Bilder der Städte, Dörfer und Klöster des Herrschaftsgebietes des Ferdinand von Fürstenberg – dokumentieren eindrucksvoll Ostwestfalen im späten 17. Jahrhundert.
Zum Abschluss der Führungen stiegen die Besucherinnen und Besucher in die beiden ältesten Gebäudeteile der Fakultät: den Brunnenkeller der Jesuiten aus dem 16. Jahrhundert und die mittelalterliche Liboriuskapelle im Garten. Jonas Sievers, Jessica Bohn und Heike Probst freuten sich über viele Fragen und gute Gespräche vor und nach den Führungen, bevor sie die Gäste zur nächsten Attraktion im Rahmen der Langen Nacht der Museen verabschiedeten.