Call for papers für die 22. Akademische Konsultation der Societas Oecumenica „Die Rezeption des Ersten Konzils von Nizäa“

Dr. Agnes Slunitschek und Dr. Martina Aras, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen des Lehrstuhls Dogmatik und Dogmengeschichte, wirken an der internationalen ökumenischen Konferenz zum Konzil von Nizäa mit.

2025 jährt sich das Konzil von Nizäa (325) zum 1700. Mal. Das Jubiläum nimmt die Societas Oecumenica, die Europäische Gesellschaft für ökumenische Forschung, zum Anlass, ihre 22. Akademische Konsultation dem Konzil zu widmen, seiner historischen Bedeutung und seiner aktuellen Relevanz. Der Titel der Konferenz lautet „Die Rezeption des Ersten Konzils von Nizäa. Was kann die heutige Ökumene von der synodalen Unterscheidung in der Frühen Kirche lernen?“ Eine Leitfrage wird sein, inwiefern das Konzil für die heutige Suche nach der Einheit der Christen eine Orientierung bieten kann. Unterthemen sind:

  • Neuere patristische Forschungen zum Konzil von Nizäa,
  • hermeneutische Überlegungen zur Rezeption des Konzils von Nizäa in unterschiedlichen konfessionellen Traditionen,
  • die Bedeutung des Nizänischen Glaubensbekenntnisses im Leben der Kirchen,
  • das kanonische Vermächtnis des Konzils sowie
  • synodale Unterscheidung und die damit verbundenen Herausforderungen.

Die Konferenz wird vom 5. bis zum 10. September 2024 im Tagungshaus der Pallotiner bei Warschau stattfinden. Dr. Agnes Slunitschek, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Dogmatik und Dogmengeschichte, bereitet als Schatzmeisterin der Societas Oecumenica die Konferenz mit vor. Dr. Martina Aras, ebenfalls wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl, wird in einem Vortrag die Bedeutung des Bekenntnisses von Nizäa im Leben der orientalisch-orthodoxen Kirchen vorstellen.

Neben Vorträgen im Plenum wird es kleinere Panels geben, in denen das Thema aus der Perspektive verschiedener theologischer Disziplinen und Konfessionen behandelt wird. Dafür gibt es einen Call for Papers. Er richtet sich ausdrücklich auch an Nachwuchswissenschaftler ab der Promotionsphase und möchte besonders sie zur Teilnahme einladen. Die Konferenzsprache ist Englisch, daneben sind Vorträge auf Deutsch und Französisch möglich.

Zu den Konferenzen gehört auch ein Exkursionsprogramm, um das gastgebende Land kennenzulernen und Kontakte unter den Mitgliedern der Societas Oecumenica zu knüpfen und zu pflegen. Dieses Jahr sind Exkursionen nach Warschau und zur Kathedral- und Klosteranlage der Mariaviten in Płock geplant.

Die Societas Oecumenica ist eine internationale, interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlich arbeitender Institute und Einzelpersonen zur Förderung der Forschung auf ökumenischem Gebiet und existiert seit 1978. Sie veranstaltet in der Regel alle zwei Jahre eine Fachkonferenz zu verschiedensten Themen der Ökumene. Die Tagungsberichte werden anschließend in der Reihe „Beihefte zur Ökumenischen Rundschau“ veröffentlicht.

 

 

 

 

 

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