Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat in einem Grußwort zur Landessynode der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern die katholische und evangelische Kirche zur gegenseitigen Anerkennung von Ämtern, von Eucharistie und Abendmahl aufgerufen. Dafür brauche es mehr theologische, historische und pastorale Konsense. Prof. Dr. Wolfgang Thönissen, Lehrstuhlinhaber für Ökumenische Theologie an der Theologischen Fakultät Paderborn und Leitender Direktor des Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik in Paderborn sprach mit Jan Hendrik Stens vom Domradio über die Vorschläge. Für Thönissen liegt die Lösung in einem differenzierenden Konsens, der darin bestehen kann, „klar und deutlich zu sagen, wo die Unterschiede sind, aber eben auch Wege und Möglichkeiten der Verständigung zu suchen. Die versöhnte Verschiedenheit ist so etwas wie eine Art von Hilfsbegriff, der uns erlaubt, trotz der bestehenden Unterschiede den Weg der Versöhnung zu beschreiten.“ Das gesamte Interview finden Sie HIER.
Ökumeniker Wolfgang Thönissen sieht Klärungsbedarf bei Ämterfrage
Professor Thönissen äußert sich im Interview mit dem Domradio zum Vorstoß von Erzbischof Schick
Professor Dr. Wolfgang Thönissen