Großes Interesse bei der Paderborner Museumsnacht

Zahlreiche Gäste genossen Cello-Musik und hörten Spannendes und Amüsantes aus der Geschichte der Jesuiten-Universität am Kamp.

Die Theologische Fakultät Paderborn war in diesem Jahr erstmalig im Programm der Paderborner Museumsnacht vertreten und konnte viele kultur- und geschichtsinteressierte Gäste begrüßen. Drei Mitarbeitende führten insgesamt rund 250 Besucherinnen und Besucher durch die Fakultät und erzählten von der Entwicklung der 1614 gegründeten Jesuiten-Universität bis hin zu aktuellen Projekten der Hochschule. Vorbei an Landschaftsansichten des Paderborner Bistums aus dem 17. Jahrhundert, die die Räume der Fakultät zieren, konnten die Gruppen das Gebäude erkunden, im Hörsaal Platz nehmen und Anekdoten zum Studienalltag der Jesuitenschüler lauschen. Ein Highlight auf dem Gelände ist die mittelalterliche Liboriuskapelle, die in ihrer romanischen Struktur erhalten ist, obwohl der restliche Campus nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg neu errichtet werden musste. „Wir sind Paderborner, aber das kannten wir noch nicht!“, schwärmte eine Besucherin. Garniert mit einer live performten Bach-Suite am Cello boten die Führungen eine authentische Zeitreise, bevor die Gäste weiter in die spannende Nacht entlassen wurden.

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