Allumfassend

Vielfalt als Grammatik des Katholischen. Von Aaron Langenfeld und Klaus von Stosch.

Die katholische Kirche ist erschüttert von inneren Krisen. Sie entspricht einem spätmodernen Zeitgeist, der auf Eindeutigkeit drängt und die Komplexität der Wirklichkeit auf ein radikales Alternativendenken reduziert; »Konservative« und »Progressive« stehen sich z.T. verbittert gegenüber. Der Band setzt dagegen das Verständnis der Kirche als katholisch, als allumfassend, das Vielfalt nicht eliminiert, sondern zusammenhält. So wird es möglich, die innerkirchlichen heißen Eisen produktiv anzugehen und einen Entwurf gemeinsamen Handelns in sich zersplitternden Gesellschaften zu entwickeln.

Aaron Langenfeld, Klaus von Stosch: Allumfassend. Vielfalt als Grammatik des Katholischen. Freiburg/Basel/Wien (2022): Verlag Herder, ISBN: 978-3-451-39371-6, 22 €.

Weitere Einträge

Veröffentlichungen Der Papst und der König. Einheit darstellen, Einheit herstellen

König Charles III. besucht Papst Leo XIV. im Vatikan. Kurze Zeit später wird die Ernennung von Sarah Mullaly zur Erzbischöfin von Canterbury bekannt. Die Personalie droht die anglikanische Weltgemeinschaft zu zerreißen. Von Christian Stoll, auf Communio-Online.

Veröffentlichungen Christologie ohne Dogma Dogma ohne Christologie

Adolf von Harnack und Erik Peterson oder zwei antispekulative Christusdeutungen, in: IKaZ Communio 53 (2024/4).

Veröffentlichungen „Die reine und konsequente Ausprägung des Kirchentypus“

Troeltschs Katholizismusbild in den „Soziallehren“, in: Zusammenbestehbarkeiten. Ernst Troeltsch: Religion – Politik – Kultur