„Die Reise des Papstes ersetzt keinen theologischen Dialog und hat unterschiedliche diplomatische Facetten“

Prof. Dr. Christian Stoll erläutert im Interview mit katholisch.de anläßlich der Reise von Papst Leo XIV. in die Türkei, wie es heute um die Ökumene steht – und worauf er hofft, wenn der Papst zu den Wurzeln des gemeinsam bekannten Glaubens reist.

Die Reise des Papstes ersetze keinen theologischen Dialog und habe unterschiedliche diplomatische Facetten, so Christian Stoll. Durch das Apostolisches Schreiben würden aber jetzt erste Konturen sichtbar, wie Papst Leo XIV. Ökumene verstehe, indem er die Bedeutung der geistlichen Ökumene hervorhebe und betone, dass der weitere Weg der Einheit über den theologischen Dialog führe, mit dem bestehende Dissense ausgeräumt werden sollen. „Wenn wir auf dem Weg der Ökumene vorankommen wollen, dann müssen auch die theologischen Fragen bearbeitet werden“, zitiert Stoll und folgert: „Das ist ein klares Bekenntnis zum ökumenischen Dialog über Lehrfragen“.

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