Peter Schallenberg zum Konzept des „Volkes“ als Ethnos“

Moraltheologe Professor Peter Schallenberg und der Sozialethiker Axel Bernd Kunze, Privatdozent für Erziehungswissenschaften an der Universität Bonn, argumentieren Pro und Contra des Begriffs "Volk".

In der Erklärung der deutschen Bischöfe „Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar“ steht die Formulierung, dass es unchristlich und völkisch sei, das „Volk“ als „Ethnos“ zu denken. Doch widerspricht es der katholischen Lehre, sich unter „Volk“ eine Gemeinschaft ethnisch oder kulturell Ähnlicher vorzustellen? „Volk der Menschheit umfasst also grundsätzlich jeden Menschen ohne jede Ausgrenzung, und jeder Mensch besitzt absolut die gleiche unantastbare Würde und die absolut geltenden Grundrechte“ formuliert Peter Schallenberg und folgert: „Christlich gesprochen: Jeder Mensch ist Ebenbild Gottes kraft seiner von Gott geschenkten unsterblichen Seele, und damit Teil des Volkes der Menschheit.“ Für Axel Bernd Kunze „bleibt eine stabile menschenrechtliche Ordnung aber auf ein lebendiges gesellschaftliches Ethos angewiesen, welches das Recht allein nicht sichern kann“. Es bliebe das deutsche Volk, das sich „im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen“ zu diesen bekenne. Die gesamte Pro-Contra-Argumentation von Professor Schallenberg und Privatdozent Axel Bernd Kunze findet sich hier.

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