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Theologische Fakultät Paderborn . Kamp 6 . 33098 Paderborn . Tel.: 05251 121 6

Thementag „Bistum“ zum Abschluss des Graduiertenkollegs „Kirche-Sein in Zeiten der Veränderung“

Den „Zwischenraum“ zwischen Wissenschaft und pastoraler Praxis mit Leben füllen

Das Bild zeigt eine Gruppe von Personen, die Teilnehmenden des Thementages Bistum, vor einem großen Baum.
Rund 40 Interessierte hieß das Graduiertenkolleg „Kirche-Sein in Zeiten der Veränderung“ an der Theologischen Fakultät Paderborn nun in Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern des Erzbischöflichen Generalvikariats zum gemeinsamen Thementag „Bistum“ im Forum St. Liborius willkommen. | Foto: ThF-Paderborn.

Als letzte große Veranstaltung in seiner insgesamt vierjährigen Laufzeit führte das an der Theologischen Fakultät Paderborn eingerichtete Graduiertenkolleg „Kirche-Sein in Zeiten der Veränderung“ nun gemeinsam mit dem Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn einen Thementag zu drängenden Fragen der Kirchenentwicklung durch. Rund 40 Interessierte – Stipendiatinnen und Stipendiaten, Professorinnen und Professoren der beteiligten Hochschulen sowie Mitarbeitende aus dem Bereich Pastorale Dienste – kamen dazu im Forum St. Liborius zusammen.

Das Bild zeigt Personen in einem Stuhlkreis.
Die Fishbowl-Diskussion war der Dreh- und Angelpunkt der Tagung. | ThF-PB.

Dreh- und Angelpunkt des ersten Programmteils war eine sogenannte Fishbowl-Diskussion – wie die gesamte Veranstaltung von Maximilian Schultes, Referent für dialogische Pastoral in Kirche und Gesellschaft, moderiert. Dabei kamen Professor Dr. Dr. Andreas Koritensky von der Theologischen Fakultät und Professor Dr. Dr. Oliver Reis von der Universität Paderborn als Mitglieder der Forschungsgruppe des Graduiertenkollegs sowie Monsignore Dr. Michael Bredeck als Leiter des Bereichs Pastorale Dienste und Dr. Annegret Meyer als Leiterin der Abteilung „Glauben im Dialog“ im Generalvikariat miteinander und mit den Teilnehmenden des Thementags ins Gespräch. Themen waren gelingende Bistumsentwicklungsprozesse und Möglichkeiten für ein gedeihliches Zusammenwirken von Theologie und Praxis darin.

Das Bild zeigt ein gemaltes Landschaftsbild.
Auf einer „Landkarte der Befindlichkeiten“ konnten sich alle Teilnehmenden für die Vorstellungsrunde mit einem Gegenstand positionieren. | Foto: ThF-PB.

Vorangegangen war dem ein gegenseitiges Kennenlernen mithilfe einer „Landkarte der Befindlichkeiten“. Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurden die vormittags aufgeworfenen Fragen in gemischten Arbeitsgruppen weiter vertieft sowie Erfahrungen und interdisziplinäre Erkenntnisse des vom Erzbischöflichen Stuhl zu Paderborn geförderten Graduiertenkollegs gesichert und in Resonanz mit der pastoralen Praxis gebracht. Außerdem machte Melina Sieker, Referentin für den „Diözesanen Weg 2030+“, die Anwesenden interaktiv mit dem digitalen Trainingsbuch zum gleichnamigen Bistumsentwicklungsprozess bekannt.

 

Das Bild zeigt einen Mann im Anzug mit Mikrofon vor einer Moderationswand, links von ihm sitzen Personen.
Professor Kopp als Sprecher des Graduiertenkollegs, warf einen abschließenden Rückblick auf die Geschichte des Graduiertenkolles zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. | ThF-PB.

Professor Dr. Stefan Kopp, Sprecher des Graduiertenkollegs, gab schon in seiner Begrüßung der Hoffnung Ausdruck, dass es im Erzbistum auch über diesen Tag hinaus und nach Ende des befristeten Studien- und Forschungsprogramms im September gelingen möge, den „Zwischenraum“ zwischen Wissenschaft und pastoraler Praxis weiterhin mit Leben zu füllen. In seinem abschließenden Rückblick auf die Geschichte der Einrichtung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses hob er noch einmal deren Beitrag hervor, neue Brücken auf diözesaner Ebene zu bauen, Hochschulen miteinander und Menschen aus den verschiedensten Fachbereichen über wichtige Kirchenthemen in Austausch zu bringen.

Besonders dankbar zeigte Kopp sich darüber hinaus für die rasche Etablierung der 2020 initiierten theologischen Publikationsreihe „Kirche in Zeiten der Veränderung“ im Verlag Herder. In diesem Zusammenhang hob er das Engagement von Barbara Brunnert, Koordinatorin des Graduiertenkollegs, hervor und bezeichnete die Reihe als „erfreuliche, überregional wahrgenommene Frucht des Forschungsverbunds“.

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