Während das mexikanische Gesundheitssystem unter Personalknappheit leidet, nutzen religiöse Akteur:innen – neben staatlichen und kommerziellen Vermittlern – ihre internationalen Netzwerke (Diözesen, Orden, kirchliche Verbände), um Fachkräfte zu rekrutieren. Im Beitrag werden die Argumentationsmuster rekonstruiert und typologisiert, mit denen kirchliche, staatliche und private Akteur:innen diese Praxis legitimieren oder kritisieren. Dabei werden die Befunde mit den sozialethischen Positionen der christlichen Tradition ins Gespräch gebracht.
Die European Academy of Religion (EuARe) 2026 wird unter dem Thema „Religions and (In)equalities“ vom 30.06.-03.07.26 von der LUISS in Rom ausgerichtet.