Segen ist mehr als ein schönes Zeichen – er ist Ausdruck von Hoffnung, Zuspruch und göttlicher Nähe mitten im Leben. Menschen suchen nach Momenten, in denen ihnen Gutes zugesagt wird, in denen sie gestärkt und ermutigt werden. Segensfeiern greifen diese Sehnsucht auf und eröffnen Räume, in denen Gottes Zuwendung spürbar wird.
Ob innerhalb einer Eucharistie- oder Wort-Gottes-Feier oder als eigenständige Feier an besonderen Lebensorten und Übergängen: Benediktionen gewinnen zunehmend an Bedeutung in der pastoralen Praxis. Sie sprechen Menschen an, die sich nach spiritueller Begleitung sehnen – oft auch jenseits gewohnter kirchlicher Formate.
Vor dem Hintergrund eines derzeit neu entstehenden Benediktionales für die katholischen Bistümer des deutschen Sprachgebietes lädt der Studientag dazu ein, Segensfeiern neu in den Blick zu nehmen: Welche Formen tragen heute? Welche Sprache berührt? Und wie lassen sich Segensrituale zeitgemäß und zugleich theologisch fundiert gestalten?
Im Zusammenspiel von Reflexion, Austausch und praktischer Erprobung eröffnet der Studientag kreative Zugänge zur Feier des Segens – für unterschiedliche Kontexte und Zielgruppen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Deutschen Liturgischen Institut (Trier) und dem Österreichischen Liturgischen Institut (Salzburg) statt.