„Wir freuen uns im Rahmen der European Academy of Religion (EuARe) 2026 (Titel: Religions and (in)equalities) in Rom ein Open Panel abzuhalten“, so das Team des Forschungsprojekts: „Unter dem Titel „Religion and Work-Related Migration: Religious Actors and Critical Religious Perspectives“ diskutieren wir eingereichte Paper aus unseren verschiedenen Teilprojekten sowie weiterer Wissenschaftler:innen.“
Aus Teilprojekt 1 werden Prof. Christof Mandry und Moritz Broghammer der Frage nachgehen, ob und wie die Idee vom globalen Gemeinwohl normative Orientierung für die internationale Regulation von Gesundheitsfachpersonal-Anwerbung bereithalten kann. Lisa Neubauer (Teilprojekt 2) adressiert hingegen, welche Unterschiede sich in der Anwerbepraxis zwischen christlichen und nicht-religiösen Akteuren in Deutschland ausmachen lassen und inwiefern hieraus ethische Implikationen abgeleitet werden können. Teilprojekt 3 in Person von Leonie Uliczka und Prof. Jonas Hagedorn diskutiert schließlich analog zum mexikanischen Kontext, welche Argumente zur (De-)Legitimation von Gesundheitsfachpersonal-Anwerbung von kirchlichen und nicht-religiösen Akteuren angebracht werden und wie diese vor dem Hintergrund moralischer und politischer Positionen der Tradition katholischer Soziallehre ethisch evaluiert werden können.
Der Call for Paper ist bis zum 13. März 2026 geöffnet. Interessierte Bewerber:innen können ihr Paper auf dem Portal der EuARe einreichen. Wir freuen uns auf spannende Einreichungen und anregende Diskussionen! Gemäß der Tagungssprache können wir nur auf Englisch verfasste Paper annehmen. Weiterführende Informationen finden Sie unter den aufgeführten Links: